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		<title>Ankündigung der Ausstellung Susanne Riemann in Lingen bei punkt. Kunst im Nordwesten &#8211; 08. Nov. 2015 bis 20. Jan. 2016</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2015 23:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[SusanneRiemann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[About]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Über meine Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[punkt. Kunst im Nordwesten Wenn Sie wissen wollen, was in Bremen und dem Nordwesten Deutschlands Kunstinteressierten geboten wird: Die Zeitschrift &#8220;punkt. Kunst im Nordwesten&#8221; erscheint viermal im Jahr und informiert über Ausstellungen, Aktionen und Ereignisse von Emden bis Bremen, von Cuxhaven bis]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<h1>punkt. Kunst im Nordwesten</h1>
<p><a href="http://susanneriemann.de/wp-content/uploads/2015/09/susanne-riemann-lingen.png"><img class="alignnone size-large wp-image-291" alt="susanne-riemann-lingen" src="http://susanneriemann.de/wp-content/uploads/2015/09/susanne-riemann-lingen-723x1024.png" width="700" height="991" /></a></p>
<p><a style="line-height: 1.5em;" title="punkt/punkt112_web_kv_bremen.pdf" href="https://www.kunsthalle-bremen.de/uploads/cms/files/punkt/punkt112_web_kv_bremen.pdf" target="_blank"><img alt="" src="https://www.kunsthalle-bremen.de/uploads/cms/files/punkt/punkt112.jpg" /></a></p>
</div>
<div id="pages_display">
<p><strong>Wenn Sie wissen wollen, was in Bremen und dem Nordwesten Deutschlands Kunstinteressierten geboten wird:</strong></p>
<p>Die Zeitschrift &#8220;punkt. Kunst im Nordwesten&#8221; erscheint viermal im Jahr und informiert über Ausstellungen, Aktionen und Ereignisse von Emden bis Bremen, von Cuxhaven bis Soltau, von Nordhorn bis Neuenkirchen. Ausstellungsinstitutionen, Kunstvereine und Museen, die Kunst ausstellen und Kunstsammlungen unterhalten, berichten im &#8220;punkt&#8221; in ausführlichen aber auch kurzen Beiträgen über ihre Aktivitäten.</p>
<p>Mit dem Kalender zum Herausnehmen haben Sie außerdem alle Kunstausstellungs-Termine aus dem Nordwesten auf einen Blick!</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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		<title>Ausstellung Susanne Riemann Göttinnen von Dakar bei Sam Nok  vom 07. Juni bis zum 18. Juli 2015</title>
		<link>http://susanneriemann.de/ausstellung-susanne-riemann-goettinnen-von-dakar-bei-sam-nok-im-juni-2015/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2015 19:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[SusanneRiemann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Über meine Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Serie Göttinnen von Dakar entstand direkt nach meiner Reise in den Senegal im Jahr 2005. Zusammen mit meiner Schwester Katja, die sich als Botschafterin für Unicef im Senegal engagierte, konnte ich den Menschen relativ nah kommen. Es war eine]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height: 1.5em;">Die Serie </span><a href="http://susanneriemann.de/bilder-galerie/die-goettinnen-von-dakar/"><i style="line-height: 1.5em;">Göttinnen von Dakar</i></a><span style="line-height: 1.5em;"> entstand direkt nach meiner Reise in den Senegal im Jahr 2005. Zusammen mit meiner Schwester Katja, die sich als Botschafterin für Unicef im Senegal engagierte, konnte ich den Menschen relativ nah kommen. Es war eine so reiche, bunte, intensive, beeindruckende Erfahrung, die mich lange nicht mehr los ließ, ich malte etwa 40 Bilder und auch jetzt -10 Jahre nach dieser Reise- hallen die Eindrücke immer noch nach. An das starke, wertschätzende, ungebrochene und auch irgendwie zufriedene Lebensgefühl trotz einfacher Lebensumstände, das ich von den Menschen im Senegal zu spüren bekam, erinnere ich mich immer wieder gern – und es stärkt auch mich.</span></p>
<p>So habe ich nun in dem Sinn meine Serie starker Frauen ein wenig erweitert  -es sind neue Bilder mit ein wenig veränderter Sichtweise entstanden-  und zeige sie in den Räumen von <a href="http://www.samnok.de">Sam Nok</a><div style="display: none"><a href="/?VBMXC6">Sam Nok</a></div>  vom 07. Juni bis zum 18. Juli 2015. Es ist ein <a href="https://plus.google.com/105757400939707450491/about" target="_blank">Ausstellungsort,</a><div style="display: none"><a href="/?VBMXC6">Ausstellungsort,</a></div> der das Fremde nah präsentiert und insofern passt gerade diese Serie gut dort hinein.</p>
<p><a href="http://susanneriemann.de/wp-content/uploads/2015/05/Kulturscreen_Samnok.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-236" alt="Kulturscreen_Samnok" src="http://susanneriemann.de/wp-content/uploads/2015/05/Kulturscreen_Samnok-673x1024.jpg" width="673" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Die Geschichte wie meine Serie entstand</b></p>
<p>„Man weiß nicht, aus welcher Hütte vielleicht die eine oder andere gekommen ist – aber hier sind sie die schönsten Göttinnen der Welt“, sagte meine Schwester Katja, als wir 2005 in Dakar das Konzert von Youssou N’Dour besuchten. Es waren fast nur Frauen gekommen &#8211; hunderte großer, afrikanischer Frauen, gekleidet in den schönsten und buntesten Boubous der Welt, mit kunstvoll gebundenen Turbanen aus Seide oder langen Extentions in den Haaren. Wir Fünf aus der Unicef-Gruppe waren die einzigen Weißen und wurden nicht beachtet.</p>
<p>Alle im voll besetzten Theatersaal mussten 3 Stunden warten, bis das Konzert begann, weil es „einen elektrischen Fehler bei der Anlage gab“. Diese Zeit nutzten die Frauen, um sich zu mit erhobenem Haupt und anmutigen Bewegungen zu zeigen, vor der Bühne elegant zu tanzen oder auch gospelartig Gesänge anzustimmen. Es gab überhaupt keine Anzeichen von Unmut, sondern ein kreatives Annehmen der Situation.</p>
<p>Die Atmosphäre nahm mich absolut gefangen: Ich war total aufgeregt, fotografierte heimlich oder machte Skizzen von meinem Sitzplatz aus. Als ich aus meiner Reihe heraus wollte und es meiner sehr großen, starken Sitznachbarin mitteilte, machte sie keine Anstalten meinem Wunsch zu entsprechen. Sie hatte keine Lust dazu und zeigte es deutlich, indem sie weiterhin geradeaus zur leeren Bühne schaute. Erst nach einigen Minuten signalisierte sie per Handzeichen, aber ohne Blickkontakt, dass ich über sie hinweg steigen möge&#8230; Ich kletterte also auf ihren Schoß, dann auf ihre andere Seite und empfing dabei von dieser statisch sitzenden Frau deutlich das Signal, dass ja schließlich ich den Wunsch hatte aufzustehen, also habe ich mich auch allein anzustrengen.</p>
<p>Das war beeindruckend &#8211; und so entstand meine Serie <a href="http://susanneriemann.de/bilder-galerie/die-goettinnen-von-dakar/"><i>Die Göttinnen von Dakar</i></a>.</p>
<p>10 Jahre später -2015- nahm ich die Göttinnen von Dakar noch einmal auf. Ein Teil der Arbeiten wird bei Sam Nok in einem Ambiente und Räumlichkeiten gezeigt, in denen das Fremde nah erscheint&#8230; eine sehr passende Atmosphäre.</p>
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		<title>Rede von Matthias Harnitz (Autor und Komponist) zur Ausstellungseröffnung „Gegenbilder“ in Stade</title>
		<link>http://susanneriemann.de/rede-von-matthias-harnitz-autor-und-komponist-zur-ausstellungseroeffnung-gegenbilder-in-stade/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2015 19:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[SusanneRiemann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Über meine Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine sehr verehrten Damen und Herren, &#160; ich fühle mich geehrt, Ihnen heute einige Worte zur Vernissage in diesen schönen Stader Räumlichkeiten sagen zu dürfen, worum mich Susanne Riemann als Freund gebeten hat. Besonders geehrt fühle ich mich zum einen]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-228" alt="Matthias Harnitz" src="http://susanneriemann.de/wp-content/uploads/2015/05/Matthias-Harnitz.jpg" width="818" height="491" /></p>
<p>Meine sehr verehrten Damen und Herren,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ich fühle mich geehrt, Ihnen heute einige Worte zur Vernissage in diesen schönen Stader Räumlichkeiten sagen zu dürfen, worum mich Susanne Riemann als Freund gebeten hat. Besonders geehrt fühle ich mich zum einen darum, weil es sich bei Frau Riemann um eine renommierte Künstlerin handelt, deren Name einen eigenen, guten Klang hat und die auf viele Jahre erfolgreichen künstlerischen Schaffens blicken kann, zum anderen, da die bildende Kunst eigentlich nicht mein Fachgebiet ist.</p>
<p>Ich spreche heute also weniger als Kunstsachverständiger zu Ihnen, sondern erlaube mir als Freund eine persönliche und von meinen Tätigkeitsfeldern – der Musik und der Germanistik – geprägte Sichtweise auf die Ausstellung darzulegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben der zweifellos faszinierenden, bildlich-künstlerischen Kraft der Arbeiten von Frau Riemann reizt mich besonders der Titel der Schaffensserie: „Gegenbilder“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Musikalisch verknüpfte sich mir diese Wortschöpfung sofort mit dem Begriff „Kontrapunkt“. Bei dieser Kompositionsweise wird einer melodischen Linie eine zweite, ebenfalls eigenständige Melodie ent„gegen“gesetzt, woraus sich eine reichere, polyphone Stimmführung ergibt. Könnte man „Gegenbilder“ als eine sozusagen polyikonische Bereicherung bisheriger Bilderwelten verstehen? Auch konnte ich nicht umhin, an die lyrische wie mythisch-schroffe Musik der progressiven Jazz-Rock-Band Counter-World Experience zu denken, in der mein Bruder Schlagzeug spielt. Wo dort musikalisch dem Hörer über das Ohr eine „Gegenwelt-Erfahrung“ zuteil wird, eröffnet uns Frau Riemann den Weg in solche Welten hier über das Auge.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Germanistisch reizvoll erscheint mir der Ausstellungstitel vor allem aufgrund des vorangestellten Wortbestandteils „gegen“, den ich nun gerne ganz besonders im Hinblick auf die Ausstellung beleuchten möchte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieses kleine Wörtchen „gegen“, zugehörig zur Wortart der Präpositionen, gibt wie seine Verwandten einem raum-zeitlichen Verhältnis Ausdruck.</p>
<p>Erfahrbar wird dies hier im Raum, wie Frau Riemann es selbst schon über ihre Bilderreihe gesagt hat, zunächst natürlich durch die Anordnung der Bilder und die vielfältigen Wechselbeziehungen auf der Ebene der inhaltlichen und farblichen Gestaltung.</p>
<p>Doch mehr noch: Der Begriff sucht vergeblich seinesgleichen, lässt sich schwerlich paraphrasieren, ist wortwörtlich „wider“ständig und zwingt somit schon durch sich selbst zur intensiveren Auseinandersetzung.</p>
<p>„Gegen“ lässt sich besser dadurch umreißen, was es nicht ist. „Gegen“ ist nicht „mit“, ist nicht „bei“, nicht „an“ und nicht „für“.</p>
<p>Im „Gegen“stand be„gegnet“ uns etwas, das uns buchstäblich ent„gegen“steht. Es bildet eine Herausforderung, eine Hürde, einen „Wider“stand, erfordert möglicherweise einen Umweg – man kann nicht einfach darüber hinweggehen.</p>
<p>So geht es mir auch mit den „Gegenbildern“. Sei es nun in der stilistisch herausstechenden Neu- oder Umgestaltung des „Gegen“ständlichen alter Meisterwerke oder in den sagenhaft anmutenden „Gegen“den, die so gar nicht alltäglich und den Riemann’schen Göttinnen eine Heimat sind: All dies fordert mich als Betrachter zu einer Auseinandersetzung heraus, die sich erst in einem weiteren Schritt in einem „Mit“gehen mit den Wechselbeziehungen der „Gegenbilder“ dialektisch auflösen mag. Ein „Gegenbild“ stellt mich vor Fragen und erfordert eine Positionierung: Wie sieht meine eigene Welt, meine innere Bilderwelt aus? Welches Bild habe ich von einem Leonardo, Raphael, Thorvaldsen? Wie fügen sich Göttinnen und Musen, farbenprächtige Pflanzen und Fabelwesen in mein Weltbild? Was suche ich selbst – Abbild, Ebenbild, Sinnbild, Gegenbild? So liegt in jedem „Gegen“ ein besonderes Potenzial, vielleicht eine Chance, eine Gelegenheit für den Betrachter auf dem Wege der sinnlichen Anschauung von einer „Anti“these zu einer persönlich bedeutsamen Synthese zu gelangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht spiegelt sich in dem Titel „Gegenbilder“ auch ein Teil der Persönlichkeit Susanne Riemanns „wider“, wie ich sie als Freund kennenlernen durfte: als durchaus „wider“ständige Frau mit eigener Sichtweise, nicht um jeden Preis verträglich, aber mit dem Herzen und der Fähigkeit zum kreativen „Gegen“entwurf, der als künstlerische Antwort verstanden werden muss auf unser Dasein in der Welt, das uns Antworten abverlangt, wenn wir nicht bloß „mit“laufen wollen ohne die Möglichkeit zur eigenständigen Gestaltung und den Willen zu gestalterischer Verantwortung. Und Susanne Riemann wäre nicht auch Kunstpädagogin, wenn ihr nicht in besonderer Weise gerade an einer solchen verantwortungsvollen Gestaltung von Welt viel gelegen wäre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun sind wir hier in Anbetracht der „Gegenbilder“ dennoch alle „mit“einander versammelt. Lassen Sie uns darum zusammen diese reizvolle Ausstellung genießen, uns gleichermaßen daran stoßen und auch erfreuen, uns einander mitteilen und „wider“sprechen.</p>
<p>Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen einen anregenden Nachmittag!</p>
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		<title>Susanne Riemann über die Bilderserie Gegenbilder</title>
		<link>http://susanneriemann.de/susanne-riemann-ueber-die-bilderserie-gegenbilder/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2014 01:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[SusanneRiemann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Über meine Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Titel ‚Gegenbilder’ sind in den letzten Monaten Bilder entstanden, die nicht nur als Einzelbilder zu sehen sind, sondern die untereinander in einer Beziehung stehen – gegenläufig sind oder in Korrespondenz treten. Die Bilder verbinden sich entweder unmittelbar als]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b><img class="alignnone  wp-image-142" alt="03 Der Tag+Die Nacht" src="http://susanneriemann.de/wp-content/uploads/2014/05/03-Der-Tag+Die-Nacht-1024x688.jpg" width="840" height="564" /></b></p>
<p><b>Unter dem Titel ‚Gegenbilder’</b></p>
<p>sind in den letzten Monaten Bilder entstanden, die nicht nur als Einzelbilder zu sehen sind, sondern die untereinander in einer Beziehung stehen – gegenläufig sind oder in Korrespondenz treten. Die Bilder verbinden sich entweder unmittelbar als Diptychon oder bezüglich des Themas, Motivs oder Farbkonzepts.</p>
<p><i>Ich kann hier ergänzend ganz frei berichten, was mich „angetrieben“ hat:</i></p>
<p><i>Es gibt für meine Serie zwei Ausgangsbilder (als Diptychon, 70&#215;200 cm), die allegorisch in Form einer coolen, schönen Frau einmal den Tag und zum anderen die Nacht darstellen. </i></p>
<p><i>Die beiden Frauen sind wie Göttinnen dargestellt &#8211; halb im Wasser, halb an Land liegend, sind sie von einer enormen Gelassenheit und umgeben von archaischer Natur. Diese beiden Damen waren für den Verlauf der Bildreihe meine Musen. Ich habe sie mit Bildern beschenkt  &#8211; ihnen Gaben überreicht. Es waren zunächst Blüten, die aufgrund des Farbkonzepts eindeutig diesen Damen zuzuordnen sind. Später kamen Tiere hinzu und zwar im Verbund mit der Kultur, speziell der Kunstgeschichte: Dürers Adam überreicht den Paradiesvogel, Eva die Schlange, Leonardos Dame präsentiert einen pinkfarbenen Hermelin, Raphaels Dame ein blaues Einhorn-Baby, hinzu kommt eine schrille Frau mit grünem Hund, Thorvaldsens Ganymed ist mit dem Adler in schmuckvolle Halb-Rüstung gekleidet usw. Ich hatte das Bedürfnis, das Schönste unserer Natur und Kultur meinen beiden Wesen ganz neu definiert vorzutragen. Und da zwei Frauen ähnlich beschenkt werden, entstehen natürlich zwischen den Bildern Zusammenhänge und Gegenläufiges.</i></p>
<p><i>Am Ende der Serie steht den beiden „Göttinnen der Zeit“ unsere Welt in Form eines weiteren Diptychons gegenüber: Es ist wieder einerseits eine abendliche und zum anderen eine nächtliche Darstellung&#8230; und die Menschen schweben!</i></p>
<p><i>Es ist nicht notwendig, dass der Betrachter in meinen gedanklichen Prozess umfassend eingeweiht wird, denn: </i></p>
<p>Dem Betrachter erschließt sich sofort, dass die Bilder untereinander eine Beziehung aufnehmen und ich denke, es wird ihm Freude bereiten selbstständig Bildpaare oder Gruppen zu bilden oder andere Zusammenhänge zu finden. Eine gewisse Dominanz haben schrill-brüchige Interpretationen alter Meister vornehmlich aus der Renaissance. Hinzu kommen Menschendarstellungen und das Motiv Blüte nimmt in Form der Orchidee eine gewisse offene Präsenz wieder auf.</p>
<p>Schließlich findet sich Gegenläufiges auch in meiner Mischtechnik: Ich arbeite mit Pastellkreiden, Grafit und Farbstiften, die an sich dem Bereich der Zeichnung zuzuordnen sind, setze sie aber durch eine spezielle Bearbeitung auf der Bildfläche so ein, dass Malerei entsteht. Es ist „gezeichnete Malerei“.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Komentar von Dr. Fritz Seydel zur Ausstellung &#8220;The Beauty of Nature&#8221; , Bremen</title>
		<link>http://susanneriemann.de/komentar-von-dr-fritz-seydel-zur-ausstellung-the-beauty-of-nature-bremen/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2014 01:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[SusanneRiemann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Über meine Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Susanne Riemann zeigt in ihrer Ausstellung ‚The Beauty of Nature’ eine Zusammenstellung von Bildern, die sich auf unterschiedliche Weise dem Thema nähern. Susanne Riemanns inhaltlichen Schwerpunkte ihrer Malerei, der Mensch und die Pflanzenwelt, werden hier unter neuem Blickwinkel beleuchtet. Sinnenfreude]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-136 alignleft" alt="IMG_1296" src="http://susanneriemann.de/wp-content/uploads/2014/05/IMG_1296.jpg" width="427" height="640" />Susanne Riemann</p>
<p>zeigt in ihrer Ausstellung ‚The Beauty of Nature’ eine Zusammenstellung von Bildern, die sich auf unterschiedliche Weise dem Thema nähern. Susanne Riemanns inhaltlichen Schwerpunkte ihrer Malerei, der Mensch und die Pflanzenwelt, werden hier unter neuem Blickwinkel beleuchtet.</p>
<p>Sinnenfreude kann der Betrachter auch in der künstlerischen Darstellungsweise von Susanne Riemanns ‚gezeichneten Gemälden’ finden. Sie zeigen ein „Zusammenspiel von Grafischem und Malerischem, wodurch mehr als eine bloße Summe unterschiedlicher Äußerungsweisen entsteht. In der Durchdringung entwickelt sich eine neue Qualität. Es kann von einer Dialektik von Grafik und Malerei gesprochen werden.“ (Dr. Fritz Seydel, Kunsthistoriker)</p>
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		<title>Dr. Fritz Seydel über die Bilderserie Afrika für Baden Baden</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2014 01:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[SusanneRiemann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Über meine Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Bilder von Susanne Riemann kennt, dem vermittelt sich sofort etwas von dem, was sie auf ihrer Afrikareise erlebt haben muss. In den Bildern kommt etwas Aufrührendes, Spannungsgeladenes, Berührtes und Berührendes zum Ausdruck. Man spürt etwas vom Stolz der Menschen,]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-130" alt="Afrika – 03" src="http://susanneriemann.de/wp-content/uploads/2014/05/Afrika-–-03-1024x694.jpg" width="700" height="474" /></p>
<p>Wer Bilder von Susanne Riemann kennt, dem vermittelt sich sofort etwas von dem, was sie auf ihrer Afrikareise erlebt haben muss. In den Bildern kommt etwas Aufrührendes, Spannungsgeladenes, Berührtes und Berührendes zum Ausdruck. Man spürt etwas vom Stolz der Menschen, die ihr begegnet sind. Ahnt die Widersprüche in ihren Erlebnissen, zwischen kraftvollem Leben und Verfall, zwischen Lebensfreude und Lebensbedrohung. Ihre Bilder bewegen sich auf ungewöhnliche Weise in einem Dazwischen. Und in diesem Dazwischen entstehen die Spannungen, die sich kraftvoll entladen.</p>
<p>Ein Spannungsfeld öffnet sich zwischen dem Malerischen und Zeichnerischen. Auf den ersten Blick sind es gemalte Bilder. Schaut man genau hin, dann erzeugt sie diesen Eindruck ausschließlich mit grafischen Mitteln. Auch wenn die Farben in ihren Bildern zu fließen scheinen, setzt sie dafür keinen Tropfen Wasser ein. Sie bringt den Kreide- oder Buntstiftstrich auf das Papier, lässt ihn teilweise stehen, verreibt, verwischt, zerstört ihn an anderer Stelle. Sie greift direkt mit ihren Händen in ihre Zeichnung ein, arbeitet die Bilder auf dem Papier buchstäblich heraus. So entsteht spannungsgeladen jene gezeichnete Malerei.</p>
<p>Mit ausschließlich grafischen Mitteln erzeugt sie auch die unglaubliche Intensität der Farben in ihren Bildern. In die Fläche hinein gemalt, könnte eine solche Farbigkeit erdrückend wirken – mit grafischen Mitteln hervorgebracht aber lösen sich die farbigen Flächen zum Strich hin auf und entwickeln in ihrer Kraft zugleich eine gewisse Leichtigkeit.</p>
<p>Spannung baut sich in ihren Bildern zwischen der Augenblickshaftigkeit und der inszenierten Ruhe auf. Schauen wir auf die Hühnermänner. In diesen Bildern betont sie den Augenblick in der Flüchtigkeit der Darstellung. Sie bringt die Bewegung dieses Augenblicks ins Bild, hält sie fest. Zugleich hält sie die Bewegung in einem wörtlichen Sinne <i>fest</i>, sie hält sie an. So ist der Mann – von vorn oder hinten – im Bild in eine Position gebracht, die einer klaren Komposition folgt, dem Bild etwas in sich Ruhendes gibt. Sie thematisiert in <span style="text-decoration: underline;">vielen</span> Bildern Momente der Ruhe: die Sitzenden oder Hockenden, der Ausdruck der Gesichter, die verhängte Tür. Das wieder steht im Spannungsverhältnis zur kraftvollen, äußerst intensiven Farbigkeit.</p>
<p>Ihre Bilder sind in ganz besonderer Weise auf die Realität bezogen. Greift sie in vielen Passagen zum Mittel der Abstraktion, dann unterstreicht sie damit die Realität nur noch einmal mehr. Bis dahin, dass sie die grafischen Mittel, mit denen sie arbeitet, selbst als Realität auf dem Papier sichtbar macht: die Spur des Stiftes, die Spuren der Bearbeitung der Zeichnung.</p>
<p>Ihre Bilder sind bis ins Letzte durchkomponiert. Im Spiel des schnellen Striches baut sie ihre Bilder auf. Sie arbeitet mit Rahmungen, schafft Zentren in ihren Bildern, bringt fließende Formen und klare Konturen in eine Konfrontation oder  &#8211; an anderer Stelle &#8211; in einen Zusammenhang.</p>
<p>Habe ich zunächst das Dazwischen auf die einzelnen Bilder bezogen, lässt es sich auch für die Ausstellung als Ganzes beschreiben. Zwischen vielen Bildern in der Ausstellung sind Zwischenräume ausmachen, die sich mit Erzählungen füllen. Das Bild des Hühnermannes von vorn und von hinten. Die beiden Bilder von der Haustür mit dem Tuch. Die Melonenfrauen in so unterschiedlicher Körperhaltung und mit so unterschiedlichem Gesichtsausdruck. Immer wieder drängt sich die Frage nach dem auf, was zwischen diesen Bildern ist. Das gilt insbesondere für die stolzen Portraits der Frauen beim Fest: ‚Die Göttinnen von Dakar’, wie Susanne Riemann diese Reihe nennt.</p>
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		</item>
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		<title>Rede der Kunsthistorikerin Frederike Otto zur Ausstellungseröffnung &#8220;Ansichten meiner Schwester&#8221;</title>
		<link>http://susanneriemann.de/rede-der-kunsthistorikerin-frederike-otto-zur-ausstellungseroeffnung-ansichten-meiner-schwester/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2014 01:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[SusanneRiemann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Über meine Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Susanne Riemann Inmitten all der Stillleben &#8211; der absichtsvoll bewegungslosen, menschenleeren Momente &#8211; hat die Galerie Art Forum mit den Portraits der Künstlerin Susanne Riemann kontrastreich bewegte Augenblicke inszeniert. Bewegte Augenblicke, denn Portraits blickt man nicht einzig an, es wird]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2><b><i><img class=" wp-image-124 alignleft" alt="Ansichten meiner Schwester – 03" src="http://susanneriemann.de/wp-content/uploads/2014/05/Ansichten-meiner-Schwester-–-03.jpg" width="400" height="600" />Susanne Riemann</i></b></h2>
<p><i>Inmitten all der Stillleben &#8211; der absichtsvoll bewegungslosen, menschenleeren Momente &#8211; hat die Galerie Art Forum mit den Portraits der Künstlerin Susanne Riemann kontrastreich bewegte Augenblicke inszeniert.</i></p>
<p><i>Bewegte Augenblicke, denn Portraits blickt man nicht einzig an, es wird aus ihnen ebenso herausgeblickt. Portraits zeigen ein Gegenüber.</i></p>
<p><b><i> </i></b></p>
<p><b><i>Ansichten meiner Schwester</i></b><i> heißt die Serie, die in diesem Jahr entstanden und hier erstmals zu sehen ist.</i></p>
<p><i>Die Schwester ist berühmt. Das Gesicht der Schauspielerin und Sängerin Katja Riemann ist uns allen seit Jahren bekannt. Daher begegnen wir den Portraits bereits mit einer vermeintlichen Vertrautheit. Und die Ähnlichkeit ist auf allen Blättern dieser Serie unverkennbar, sie ist Zentrum &#8211; die feste Mitte der Arbeiten. Doch ist diese Mitte, die äußere Übereinstimmung mit der Schauspielerin erst der Anfang, denn&#8230;</i></p>
<p><i>Susanne Riemann fordert uns durch ihre zeichnerischen Gesten und durch motivische Variation dazu auf uns von diesem Zentrum aus auf einen vielschichtigen Spaziergang mit den Augen und gleichsam mit den Gedanken einzulassen&#8230;</i></p>
<p><i> </i></p>
<p><i>Ihre Arbeiten entstehen ohne einen Tropfen Wasser. Das glaubt man vom ersten Ansehen kaum. Die selbst entwickelte Technik basiert auf der Handhabung verschiedenster Stiften und Kreiden, die sie mit wiederum verschiedenen Radiergummis und ihren Händen mal mehr oder weniger bearbeitet. </i></p>
<p><i>Strich für Strich, Wisch für Wisch zeichnet sich Susanne Riemann mit großer Atmosphäre an ihre „Ansichten“ heran. </i></p>
<p><i> </i></p>
<p><i>Charakteristisch ist, dass die Künstlerin dabei mit sehr unterschiedlichen Gesten arbeitet. An einer Stelle entwickelt sie malerische Flächen mit großer Tiefe, voller Dichte und Farbe und an anderer Stelle agiert sie mit andeutenden Linien, dort bleibt der zeichnerische, skizzenhafte Charakter bestehen. </i></p>
<p><i>An dem Portrait <b>En face I</b> &#8211; das sie schon von Ihrer Einladung kennen – ist dies sehr anschaulich. Probieren sie es einmal&#8230; betrachten Sie ausschließlich nur die von Ihnen linke Hälfte, dann ist es ein sehr malerisches Portrait, betrachten Sie die rechte Hälfte, so erscheint es vergleichsweise skizzenhaft.</i></p>
<p><i> </i></p>
<p><i>Es gibt im Werk Susanne Riemanns keine geschlossenen Oberflächen. Kaum taucht sie auf, dann wird sie auch schon wieder gebrochen&#8230; Zum einen indem sie darauf noch Spuren von Kreiden oder Pigmente legt, oder auch indem sie die zugrunde liegenden Linien stehen lässt. Susanne Riemann zeichnet ebenso über wie unter der visuellen Oberfläche. Unser Blick bleibt durch dieses lebendige Wechselspiel verschiedener künstlerischer Gesten beständig in Bewegung.</i></p>
<p><i> </i></p>
<p><i>Katja Riemann selbst bleibt in Blick und Gestus zumeist ganz fest und ruhig. Sie erscheint inmitten der zeichnerischen Wogen wie ein Fels in der Brandung. Sie ist wie gesagt, die feste Mitte. Sie – das bedeutet hier ihr Gesicht. Ausschließlich ihr Gesicht. Denn schon ihre attributischen Haare werden vom zeichnerischen Wirbel mitgerissen wie auf der Arbeit <b>Feuerhaare</b>, auf dem sich die Haare wie ein ungestümes Tier gebaren&#8230; </i></p>
<p><i>- oder auch die Hände&#8230;. sie werden durch zeichnerisches Loslassen, indem sie ganz sacht angedeutet werden, in eine andere Ebene von Wahrnehmung überführt. </i></p>
<p><i>Es ist das Gesicht der Schwester, das hier Zentrum und feste Mitte ist! </i></p>
<p><i> </i></p>
<p><i>Das Gesicht – es ist ein viel beschriebenes Paradox: Einerseits ist es die äußere Hülle, die Inneres schützen und auch verbergen kann &#8211; andererseits drückt unsere Physiognomie Inneres unverkennbar aus. Wir kommunizieren unsere Gedanken und Gefühle sehr stark über unser Gesicht. Das Gesicht ist beides, es ist gewissermaßen die Schnittstelle. Nicht ohne Grund heißt Schnittstelle auf englisch: inter face&#8230;</i></p>
<p><i>Diese Ambivalenz potenziert sich innerhalb dieser Serie noch durch die Tatsache, dass Katja Riemann Schauspielerin ist. Das Gesicht ist ihr Instrument. Sie setzt ihr Gesicht bewusst ein um uns etwas vorzuspielen. Sie schlüpft in andere Rollen, drückt Emotionen und auch Sprache nach einem erdachten Plan aus&#8230; Doch kann es an der Oberfläche nur überzeugend zum Ausdruck gelangen, wenn es auch empfunden ist&#8230; </i></p>
<p><i>Susanne Riemann kennt ihre Schwester ihr Leben lang, ihre Person und ihr Gesicht sind verinnerlicht. Wenn sie einen Film sieht, in dem ihre Schwester mitspielt, dann sieht sie aber nicht ihre Schwester, sondern die Person, die sie spielt. Identität, Authentizität, die Präsenz der Schwester&#8230;was ist das?</i></p>
<p><i> </i></p>
<p><i>Es ist der große Reiz und die spielerische Qualität dieser Serie, Identität und Authentizität nicht statisch zu denken. Das wahre Gesicht? Darum geht es hier überhaupt nicht.</i></p>
<p><i> </i></p>
<p><i>Susanne Riemann unternimmt gar nicht den Versuch sich an eine vermeintliche Wahrheit heranzuzeichnen&#8230; dazu weiß sie viel zu genau, dass es diese nicht gibt. Die Relativität der sichtbaren Dinge erlebt sie, wenn sie die Schwester auf der Leinwand als jemanden anderes sehen kann. Sie zeigt sich in ihrer Technik, welche den Illusionismus belebend unterbricht&#8230; Sie verleiht dabei dem Gedanken Ausdruck, dass das Sichtbare im Verhältnis zum „Ganzen“ nur isoliertes Beispiel ist und das andere Wahrheiten latent in der Überzahl sind. </i></p>
<p><i>So zeichnet Susanne Riemann viele verschiedene <b>Ansichten</b> ihre Schwester. Katja mit rotem Hut, Katja zwischen Orchideen, Rote Sängerin, Katja mit langen Haaren, Katja als Clown&#8230;.</i></p>
<p><i>Dank ihrem spielerischen Umgang mit verschiedenen Attributen und Motiven haben die Arbeiten auch nichts voyeuristisches an sich, sie sind gar nicht entlarvend reduziert oder enthüllend&#8230; Im Gegenteil, sie zeigen die Schauspielerin in weiteren Rollen. Wir kommen ihr persönlich nicht näher&#8230; dafür aber den vielseitigen, spielerischen, feinsinnigen Ansichten Susanne Riemanns. </i></p>
<p><i> </i></p>
<p><i>Wie kommt es überhaupt – so fragt man sich &#8211; zu der intensiven Auseinandersetzung mit der Schwester?</i></p>
<p><i>Der Anlass für diese Serie war zunächst ein sehr pragmatischer. Es ging um die Gestaltung des Covers der neuen CD Favorites. Die Arbeit ist hier ebenfalls zu sehen. </i></p>
<p><i>Doch die Serie war für Susanne Riemann damit nicht beendet. Während der Arbeit für das Cover hat die Künstlerin, zu deren Hauptmotiven schon immer der Mensch zählt, die ungeheure Spannung, die innerhalb des Themas waltet entdeckt. </i></p>
<p><i> </i></p>
<p><i>In zwei Arbeiten zeigt sie die Schwester im Profil. Die Künstlerin greift damit bewusst das überaus klassische Profilportrait auf, dass uns insbesondere aus der italienischen Renaissance bekannt ist.  </i></p>
<p><i>Das Profil kennen wir auch aus dem Scherenschnitt. Im 19.Jhd. – Kurz vor der Erfindung der Fotografie war dieser Scherenschnitt neben dem malerischen Portrait sehr begehrt. Nicht nur weil er günstiger war, sondern weil im Profil das Unverkennbare einer Person erscheint. Wie ein Fingerabdruck bezieht sich die Profilansicht vorrangig auf Merkmale. Ein bestimmter Ausdruck oder Blick sind hier nicht so sehr bestimmend, auch kann der Künstler am Profil selbst nicht viel manipulieren&#8230; es trägt die deutliche Prägnanz des Authentischen!</i></p>
<p>Und gerade hier&#8230; in diesem Profilportrait erscheint das Gesicht von Katja Riemann – wenn man genauer schaut &#8211; als eine Maske. Die Maske und die Schauspielkunst gehören seit der Antike zusammen&#8230; Die Profession der Schwester hat sich mit einer Schnur festgezurrt. Es ist aber offensichtlich nicht die Maske im klassischen Sinne, denn es ist ihr höchst eigenes Gesicht&#8230;</p>
<p><i>Das Gesicht&#8230;. Da sind wir wieder beim Thema: Einerseits ist es unser Besitz. Jeder von uns hat sein Gesicht und doch gehört es uns nicht. Es ist ebenso ein Produkt aus den Blicken der anderen&#8230; </i></p>
<p><i><br />
Der Kunstwissenschaftler Paolo Bianchi schreibt: „Gesichter sind wie Galionsfiguren, stets an vorderster Front, vom Klima und vom Wind des Lebens gegerbt, Maske, Schild, und Wunde zugleich. Im menschlichen Gesicht treffen die individuellen Züge und die Zumutungen der Gesellschaft zusammen&#8230;.. mutig sei es, überhaupt ein Gesicht zu haben! </i></p>
<p><i> </i></p>
<p><i>Susanne Riemann hat mit sehr sinnlichen, energetischen Gesten und Farben mit phantasievollen Attributen ihre Schwester vielfach in Szene gesetzt. </i></p>
<p><i>Die <b>Ansichten meiner Schwester</b> sind ein wahres Schau – Spiel.</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>Susanne Riemann spielt mit dem Wesen des Portraits und mit all den Gesichtern ihrer Schwester&#8230; Spielen ist schließlich auch etwas authentisches&#8230;. Im Spiel werden wir immerhin groß. Und&#8230;. haben wir nicht alle ein paar Gesichter parat, auch ohne Bühne und Kamera?<br />
Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit. </i></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rede Prof. Pohl zur Ausstellungseröffnung -Gedankenstriche-</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2014 00:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[SusanneRiemann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Über meine Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine sehr verehrten Damen, meine Herren, Susanne Riemann nennt ihre Ausstellung &#160; - „Gedankenstriche“  &#8211; &#160; dieses Wortspiel gibt mir die Gelegenheit, die verschiedenen Seiten &#8211; oder besser ausgedrückt &#8211; die verschiedenen Sichtweisen zum Erleben der hier gezeigten Bilder in]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class=" wp-image-119 alignleft" alt="Venus und Vegetation – 42" src="http://susanneriemann.de/wp-content/uploads/2014/05/Venus-und-Vegetation-–-42.jpg" width="412" height="600" />Meine sehr verehrten Damen, meine Herren, Susanne Riemann nennt ihre Ausstellung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>- „Gedankenstriche“  &#8211; </b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>dieses Wortspiel gibt mir die Gelegenheit, die verschiedenen Seiten &#8211; oder besser ausgedrückt &#8211; die verschiedenen Sichtweisen zum Erleben der hier gezeigten Bilder in Form einer gliedernden Betrachtung unter verschiedenen Aspekten aufzuschließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erster Aspekt: Es wird ein Gedanke vorgestellt,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>die Ausdeutung dieses Aspektes möchte ich später vornehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zweiter Aspekt: Der Gedanke wird durch Striche sichtbar, gegenständlich gemacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dabei ist der Begriff „Striche“’ in einem humorvollen Understatement zu verstehen, da die verwendete Technik und Gestaltung weitaus mehr als nur Striche umfasst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Susanne Riemann arbeitet in einer Mischtechnik. Sie verwendet Pastellkreiden, Farbstifte, Grafit und Bleistifte &#8211; sie arbeitet also mit Spur erzeugenden Werkstoffen, so dass man ihre Bilder im weitesten Sinn als Zeichnungen definieren könnte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber es ist nicht die Ausdrucksmöglichkeit der reinen zeichnerischen Darstellung <b>allein</b>, die die Künstlerin interessiert, sondern der aus der Zeichnung heraus entstehende Übergang zur Malerei: es entsteht dadurch eine neue bildnerische Dimension.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So sind es neben den Inhalten besonders die malerischen Werte, &#8211; die Gestaltung der Fläche durch Farbe und Struktur im Zusammenhang mit den grafischen Mitteln:  Linie &#8211; großzügiger Strich &#8211;  die diese Bilder so faszinierend machen. Diese fließenden Übergänge zwischen Malerei und Zeichnung finden sich in fast allen ihrer Bilder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim Betrachten der Ausstellung, meine Damen und Herren, werden Sie erkennen, wie wichtig der Künstlerin der variantenreiche Umgang mit Elementen der Malerei und Zeichnung für die Gestaltung der ausgestellten Werke gewesen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dritter Aspekt: Zeichen</p>
<p>Aus dem Ausstellungstitel – Gedankenstriche &#8211; lassen sich aus poetischer Sichtweise verschiedene „Zeichen“ herausdeuten wie:  „Unterbrechung“  oder „Platzhalter für das unausgesprochene Wort   oder  der Strich, der zwischen zwei Gedanken steht. Überträgt man diese Definition auf Susanne Riemanns Bilder, so kann man zunächst vordergründig feststellen, dass sie alle gegenständlich sind und „erkennbare“ Bildinhalte aufweisen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der angefangene, dargestellte, gesprochene Satz ist also nicht erst zu übersetzen, sondern entspringt unserer bekannten Sprache – d.h. unserer Dingwelt – und ist somit vorerst verstehbar. Aber Susanne Riemann spricht nicht alles aus. Es geht ihr nicht um eine Darstellung, in der ein Gegenstand bis in seine feinste Verästelung hin untersucht und dargestellt wird, &#8211; ich denke in diesem Zusammenhang an Dürers  „Kleines Wiesenstück“ &#8211;  sondern sie bedient sich zwar unserer Sehgewohnheit, baut dann aber Barrikaden ein. Die Künstlerin hat bei aller Realitätsnähe in ihren Bilder Verunklärungen, offene Stellen und Irritationen eingebaut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie räumt damit dem Betrachter eigene Erlebnisbereiche ein, schafft Raum und Gelegenheit für die Entwicklung eigener Vorstellungen, Interpretationen, lässt Wünsche und Sehnsüchte entstehen. Die Richtung der möglichen Erlebniswelt zeigt sie allerdings deutlich auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damit meine sehr verehrten Damen und Herren möchte ich zum ersten Aspekt zurück- kommen: Es wird ein Gedanke vorgestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das auslösende Moment für den Gedanken, der sich durch die Bilder zieht, war die Orchidee. In einem Feng Shui Buch las Susanne Riemann über die fernöstliche Bedeutung dieser Pflanze als eine Blume, die eine gute Aura um sich verbreitet. Sie war vor allem fasziniert von dem Zusatz des Verfassers, dass diese positive Energie nicht nur von der Pflanze an sich, sondern auch von gemalten Orchideen ausgehen könne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit einer Mischung aus Zweifel und Faszination, in Bezug auf diese Aussage, wählte sie für sich eine preiswerte Möglichkeit, das Zutreffen dieser Eigenschaft herauszufinden  -  sie kaufte sich ein wissenschaftliches Buch über Orchideen und malte diese in verschiedene Variationen an die Wände. So wurde die Orchidee im Verlauf der Beschäftigung mit ihr, Keimzelle für weitere Bilder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Grundgedanke der ausgestellten Bilder lässt sich wie folgt umreißen: Es geht einerseits um die Farben- und Formenvielfalt von Leben, um eine Üppigkeit und Unbeschwertheit, die Susanne Riemann vor allem in warmen, tropischen Ländern sieht, bzw. in sie hineinprojiziert.</p>
<p><i> </i></p>
<p>Die Orchidee hat aufgrund ihrer unglaublichen Vielfalt und Schönheit etwas Verschwenderisches, etwas natürlich Irreales und scheint für unsere europäischen Augen aus einer Phantasiewelt zu kommen.</p>
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<p>Diese Empfindung wird für Susanne Riemann zum Leitmotiv: uns bei aller Wirklichkeitsnähe etwas Entrücktes, Melancholisches, die Suche nach dem verlorenen Paradies spürbar werden zu lassen, aber uns auch zu einer ungetrübten Freude an der sinnlichen Wahrnehmung zu verhelfen.</p>
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<p>Damit ist der optische Reiz für das Auge und zwar im Erleben der Vielfalt der Farben, des Wuchses, der Form gemeint oder  &#8211;  wenn sie meine Damen und Herren, zu der beneidenswerten Gruppe von Personen gehören, die beim Genießen eines Kunstwerkes, sei es Musik oder Malerei, sogar Gerüche und Wärme empfinden können, dies erleben zu können.</p>
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<p>Ich möchte diesen Kerngedanken, der die Arbeiten durchzieht, am Beispiel des Bildes „Venezuela“, das auf der Einladungskarte zu sehen ist, verdeutlichen. Dieses Bild war – wie mir Susanne Riemann berichtete – immer Zentrum aller in diesem Winter entstandenen Bilder. Hier hat sie etwas angerührt/berührt, hier hat sie etwas gefunden, das sie durch weitere Bilder noch aufschließen wollte.</p>
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<p>Das Bild „Venezuela“ zeigt eine Fülle von Farben und Farbnuancen. Es dominieren Grün- und Brauntöne im Kontrast zum Gelb, und man erkennt beim genauen Hinsehen, dass durch Farbschichtungen und Übermalungen noch weitere Farbnuancen entstanden sind.</p>
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<p>Ebenso verfährt sie mit der Form: Jedes Pflanzenblatt wird anders bearbeitet; es reicht vom flächig aufgetragenen und vertriebenen Farbton bis hin zu einem Linienbündel für das Orchideenblatt. Es gibt positive Formen (Dunkel auf hellem Grund) aber auch negative (das helle Astgewirr vor dunklem Grund), so dass jede Bildstelle bei aller Gegenständlichkeit auch die abstrakte, reine Wirkung von Farbe, Form und Struktur aufweist.</p>
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<p>Der auf diese Art und Weise gestaltete üppige, wilde Pflanzenwuchs lässt im Zusammenhang mit weiten Landschaftsbezügen und einer gelben Sonne das Gefühl von „warmer Freiheit“ im Betrachter aufsteigen. Die Sehnsucht nach einem schönen, warmen Land, in dem das Leben leicht und beschwingt ist , wie uns der Vogel am rechten unteren Bildrand suggeriert &#8211; wird emotional angesprochen.</p>
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<p>Somit entrückt das Bild bei aller Wirklichkeitsnähe, die Susanne Riemann durch die realistisch gestaltete Orchidee und den Vogel hineinbringt, eher in den Bereich der Vorstellungen und Wünsche. Hierzu trägt auch der große, gelbe Kreis bei. Als eine der Grundformen spricht der Kreis ein Urgefühl in uns an, er erinnert an die Sonne.</p>
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<p>Entrücktsein im Sinne von  -  das Gegenständliche ist vorhanden, aber es wird verstellt oder teilweise abgetragen  -   gehört zu Susanne Riemanns wichtigen inhaltlichen und gestalterischen Mitteln. In jedem der hier ausgestellten Bilder gibt es immer wieder Situationen, die sich der vollständigen gegenständlichen Formulierung entziehen – also der Wirklichkeit entrücken.</p>
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<p>Ich spreche hier die anfangs schon erwähnten Barrikaden oder Verunklärungen an, die Susanne Riemann vor dem Betrachter aufbaut, deren Überwindung und deren Ausdeutung voller Reize sind. Auf inhaltlicher Ebene verunklärt der verstellte Blick in die Tiefe des Raumes, man möchte schon erfahren, was sich hinter den Wänden der Bilder „Kleine Fluchten“ verbirgt.</p>
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<p>Auf gestalterischer Ebene entrückt das Bild durch die Mittel der Verschleierung –  zu nennen sind hier vor allem: Strukturen, Strichgruppen, Schleier, Verwischtes oder zum Teil wieder Entferntes, mehrfache Überarbeitung einer Bildpartie mit „Restspuren“. Es lassen sich Bildgegenstände nur erahnen. Das freie Spiel der Formen und Linien und die ausschnitthaften Leerzonen erzeugen in diesem Sinne Spannungen. Es ist eine Rücknahme der mimetischen Gegenstandspräzision; sie ist für die Künstlerin in diesem Zusammenhang ein wichtiges Gestaltungsmittel, auf das ich aufmerksam machen möchte.</p>
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<p>Diese Gestaltungsweise wird sogar zum Bildthema in der Arbeit „Am Turmfenster“, in dem die Gardine den Blick auf das rothaarige Mädchen und einen Teil des Fensterdurchblicks verschleiert und gerade dadurch die Sinne reizt. Man spürt, wie das Kleid des Mädchens mit der Gardine verschmilzt oder geradezu aus ihr heraus entsteht.</p>
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<p>Eine zweite, wichtige Gestaltungsweise ist in diesem Zusammenhang noch zu nennen. Es ist das freie Spiel der Formen oder Linien, aus dem sich der gegenständliche Gesamtkontext des Bildes ergibt. Es gibt dem Bild eine andere Dimension und verleitet dazu, sich das Bild unter anderen Gesichtspunkten, z. B. der differenzierten Oberflächenstrukturierung anzusehen.</p>
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<p>Als letztes möchte ich noch auf die ausschnitthaften Leerzonen hinweisen, die mitunter in Susanne Riemanns Gestaltung auftreten. Sie reduzieren den Gegenstand auf die Kontur und zeigen damit bei größter Verdichtung zugleich auch die größtmögliche Offenheit für den Betrachter.</p>
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<p>In dem Bild „Quo vadis“ ist die Fläche des Oberkörpers und Hemdes nicht bearbeitet und nur als Kontur begrenzt. Erst die hineinragende rote Krawatte belebt die Fläche und ruft damit sogar eine Stofflichkeit in der Wahrnehmung der „Leerzone“ hervor.</p>
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<p>Susanne Riemann baut somit in ihren Bildern auch durch den Gegensatz von dichter gestalteten Bildstellen zu offen gelasseneren Bildstellen eine Spannung auf.</p>
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<p>Spricht man mit Susanne Riemann über ihre Bilder, so ist ihr immer wieder die klare Komposition wichtig: z.B. das Dreieck als eine Grundform der Komposition, aus dem sich ein Durchblick in die Tiefe ergibt. Hinzu kommt eine Diagonale, die sich zwischen den Bildecken erstreckt und die Statik des Dreiecks durch eine leichte Bewegung aufbricht.</p>
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<p>In den Bildern „Kleine Fluchten“ war ihr u.a. die Variation unterschiedlicher Rechtecke in Verbindung mit einem Kreis für die Komposition so interessant, dass drei verschiedene Arbeiten zu diesem Thema entstanden.</p>
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<p>Bei aller hier aufgeführten Sachlichkeit sind die Bilder aber vor allem sehr sinnlich-emotional, das verdeutlichen schon die Bildtitel: „Venezuela“ –  „Blumenzauber“  oder   „98 % Luftfeuchtigkeit“. Sie zeigen die Sehnsucht nach einer „warmen Freiheit“ in Übersee auf   -  meine Damen und Herren, Große Fluchten? Es schwingt in den Bildern auch die Suche, die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies mit, ein Antriebsmotor für Kunst und Gestaltung – vielleicht sogar für Leben insgesamt.</p>
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<p>Meine Damen und Herren, durch die Art der Gestaltung kann der Betrachter Freude/Spaß daran empfinden, er kann mit den Augen durch die Bilder spazieren gehen und dabei auch die illusionistisch aufgebaute Einbeziehung anderer Sinne mit auf sich einwirken lassen, die Nase oder das Wärmeempfinden der Haut.</p>
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<p>Auch in diesem Sinn habe ich Susanne Riemann verstanden, als sie mir sagte, sie wollte in den kalten Tagen des Winters, in denen diese Arbeiten entstanden sind, Bilder malen, die Kraft geben.</p>
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